Archive of articles classified as' "30-day-challange"

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30-Day-Lerneffekt

3/11/2011

Im letzten Monat habe ich versucht zwischen 20:00 und 10:00 Uhr keine Mails oder Social Media-Sites zu checken und dabei Interessantes gelernt:

  • Ich war es so sehr gewohnt mit meinem iPod Touch ständig Mails und Twitter zu checken, dass ich manchmal “aus Versehen” beides schon gecheckt hatte, bevor mir einfiel, dass ich das nicht machen wollte. Hier hat mir dieser Monat sehr dazu geholfen mein Verhalten zu reflektieren.
  • Nach 20:00 Uhr keine Social Media-Sites mehr zu besuchen ist für mich irgendwie sinnlos. Wenn ich schon so etwas wie einen Feierabend habe, warum sollte ich mich dann an dieser Stelle meines Hobbys berauben?
  • Vor 10:00 nur ins Internet zu gehen, um die Zeitung herunterzuladen kann eine enorme Produktivitätssteigerung mit sich bringen. Ich überlege sogar mir das dauerhaft als Gewohnheit zu machen, dann allerdings mit 12:00 und nicht 10:00 Uhr. Es ist krass, wie viel ich doch geschafft bekomme, wenn ich erst einmal keine zusätzlichen Infos/Arbeitsaufträge von anderen Menschen bekomme.
  • Als Nebeneffekt habe ich den Besuch von Facebook fast vollständig eingestellt. Das Schöne daran: Ich vermisse NICHTS! Auch hier überlege ich, es noch einen Schritt weiter zu gehen (Profillöschung), aber dafür lasse ich mir noch Zeit.
Für den nächsten Monat habe ich mir nichts vorgenommen, aber vielleicht gibt es schon im Dezember die nächste 30-Day-Challange…
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Keine Mails!

1/10/2011

Heute ist der erste Tag eines Monats und damit nach meinem etwas unglücklichen ersten Versuch eine weitere Möglichkeit für einen 30-day-challange.

Ich habe geschaut, was mir für meine Arbeit und mein Privatleben wichtig ist, was mir Spaß macht und was mir gut tut. Die Ideen dazu habe ich in mein Notizbuch geschrieben und mir für diesen Monat folgendes herausgepickt:

Vor 10:00 Uhr und nach 20:00 Uhr lese ich checke weder Mails, noch Twitter, noch Facebook, noch Google+, noch Blogs.

Schon seit längerer Zeit suche ich nach Wegen, meinen Alltag zu entschleunigen und das scheint mir ein möglicher Weg zu sein.

Die Uhrzeiten habe ich so ausgewählt, dass ich davor noch produktiv sein, bzw. danach noch entspannen kann. Ob das funktioniert, werde ich im Laufe des Monats feststellen.

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Gescheitert…

27/08/2011

Ich bin vom Typ ja eher ehrgeizig. Und wenn ich dann auch noch öffentlich gesagt habe, dass ich etwas mache, dann wird das auch durchgezogen.

Vor fast einem Monat habe ich eine sogenannte 30-day-challange angefangen. Was ich dabei ignoriert habe war die Tatsache, dass ich zur gleichen Zeit einen neuen Job als Gemeinschaftspastor angefangen habe.
Schon als ich angefangen habe, hat meine Frau zu mir gesagt: “Warum machst du denn so viele Sachen auf einmal? Reicht nicht eine der Regeln?” Ehrgeizig wie ich war, hat mir natürlich nicht eine Regel gereicht. Wenn, dann musste es schon das ganze Paket sein. ”Ganz oder gar nicht!” das war die Devise.

Aber, wenn man so viel will, dann ist es manchmal einfach auch zu viel.

So stehe ich nun hier, nur wenige Tage vor dem “offiziellen” Ende der Herausforderung und werfe das Handtuch. Der Grund dafür ist nicht, dass sich meine Einstellung zu den Regeln verändert hat, sondern dass es mich einfach zu viel Kraft gekostet hat, mich um so viele Dinge gleichzeitig zu kümmern.

Wird es damit mein letzter 30-day-challange gewesen sein? – Bestimmt nicht!
Wird es das letzte Mal sein, dass ich mich an die Lebensregeln von John Mott gewagt habe? – Bestimmt nicht!
Habe ich etwas aus den letzten Wochen mit John Mott und seinen Lebensregeln gelernt? – Ja:

  • Es lohnt sich den “kleinen Katechismus” von Luther zu lesen und vielleicht sogar, ihn auswendig zu können (zumindest in Teilen).
  • Wenn man ein bisschen auf die “Not der Menschen” achtet, dann merkt man, wie viel “Not” die Menschen im direkten Umfeld haben. Das will ich mir weiter bewahren. Außerdem will ich mich tatsächlich mal bei der Tafel im Nachbarort melden.
  • Es tut gut, sich einmal intensiv mit einem Buch der Bibel auseinander zu setzen, ohne gleich eine Predigt oder Andacht darüber halten zu müssen/wollen (bei mir war das 1. Timotheus).
  • Es tut auch sehr gut, sich täglich körperlich zu betätigen, aber es ist schwerer das durchzuziehen, als man denkt.
  • Die bewusste Ausrichtung auf das Gebet ist eine sehr gute Sache. Das habe ich vorher schon versucht und werde auch weiterhin dabei bleiben. Gerade auch die kleinen Dinge mit Gott zu besprechen ist eine super Sache.
Sicher gibt es noch andere Dinge, die man aus den Lebensregeln lernen und in den eigenen Alltag integrieren kann, aber für mich reicht das auch erst einmal.
Jetzt bleibt nur noch mir selbst deutlich zu machen, dass es nicht schlimm ist, dass ich “gescheitert” bin und weiter dran zu bleiben.
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Der Herzenskontakt zur Not des Nächsten

15/08/2011

Seit zehn Tagen bin ich nun an meiner 30-day-challange und es hat sich so die eine oder andere Herausforderung ergeben.

Natürlich ist es schwierig jeden Tag an all die Dinge zu denken und ich muss mir immer wieder die Liste durchlesen. Es gab Tage, da habe ich das eine oder andere vergessen, aber das ist ja nicht weiter Schlimm, weil ich mich eher als “auf dem Weg” sehe.

Was für mich allerdings wirklich eine Herausforderung ist, ist folgender Punkt:

Ich komme in Herzenskontakt mit der echten Not meines Nächsten und versuche, ihm zu helfen.

Seit einigen Tagen frage ich mich jetzt schon: Wie mache ich das? Natürlich kann ich mir Zeitungsartikel über die armen Kinder in Deutschland, die verhungernden Menschen in Somalia oder die verfolgten Oppositionellen in Syrien durchlesen. Sicher kann ich mir rührende Videos anschauen und Spenden überweisen, aber ist das wirklich “in Herzenskontakt kommen”?

Ganz ehrlich: Ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich das anstellen soll, aber vielleicht hat der eine oder andere von euch eine Idee?

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John-Mott-30-day-challange

5/08/2011

Kleine Lebensregeln um leiblich zu wachsen

  1. Ich halte einen wöchentlichen Ruhetag.
  2. Ich schlafe jede Nacht lange genug.
  3. Ich betätige mich täglich körperlich. 
  4. Ich vermeide Energieverschwendung durch
    - zu häufiges Sprechen
    - Grübeln und Ängstlichkeit
    - fortwährendes Denken an meine Arbeit
    - fortwährendes Bleiben in der Spannung, der Arbeit
    - zu lange ausgedehnte Arbeiten
  5. Ich beachte die Gesetze der Erhaltung meiner Gesundheit.
  6. Ich betrachte körperliche Gesundheit als eine Gabe, über die ich genau Rechenschaft ablegen muss.
  7. Ich nehme in jedem Jahr einen richtigen Urlaub, zu dem folgendes gehört:
    - vollständiger Wechsel des Alltags
    - absolute Abwendung vom Fachsimpeln in Worten und Gedanken
    - täglich eine Stunde Studium mir fremder Gebiete
    - täglicher Umgang mit geistlichen Dingen

Kleine Lebensregeln um geistig zu wachsen

  1. Ich lege mir in jedem Jahr einen Plan zurecht um meine geistige Entwicklung voranzutreiben.
  2. Diesem Plan folge ich entschlossen.
  3. Ich beachte folgenden Plan des Studiums:
    - gründliches Studium eines Buches der Bibel
    - umfassende Erforschung eines Wissensgebietes, das mit meiner Arbeit zusammenhängt
  4. Ich knapse mir bestimmte Zeiten für das Studium ab.
  5. Ich pflege eine beobachtende und forschende Geisteshaltung.
  6. Ich nutze die Gelegenheit, mich mit anderen Menschen gründlich zu unterhalten.
  7. Ich schaffe mir einen einfachen Plan, die Ergebnisse meiner Lektüre, Gespräche und meines Nachdenkens zu notieren.
  8. Ich schreibe Artikel, die ein besonderes Studium und eine besondere Forschung erfordern.
  9. Ich arbeite neue Ansprachen aus, die ein spezielles Studium verlangen.
  10. Ich verbinde mich aufs engste mit einem oder mehreren Menschen, die anerkannt geistige Größen sind.

Kleine Lebensregeln um geistlich zu wachsen

  1. Ich ersinne weitreichende und großzügige Pläne, mein geistliches Leben zu fördern.
  2. Ich lege gelegentlich einen halben oder einen ganzen Tag zur Überprüfung einer geistlichen Situation ein.
  3. Ich halte unter allen Umständen die Morgenwache.
  4. Ich tue alles um mein Gebetsleben zu fördern.
  5. Ich baue die »Stille Zeit« in meine Pläne ein.
  6. Ich übe ein regelmäßiges Bibelstudium.
  7. Ich lese gelegentlich ein bedeutendes Bekenntnisbuch der Kirche.
  8. Ich gehe regelmäßig zur Kirche.
  9. Ich bekämpfe mutig die Sünde in jeder Form. Insbesondere suche ich die »kleinen Sünden« auszuschalten.
  10. Ich komme in Herzenskontakt mit der echten Not meines Nächsten und versuche, ihm zu helfen.
Das sind die 27 kleinen Lebensregeln von John Raleigh Mott, dem Friedensnobelpreisträgers und früheren Präsidenten des CVJM. Ich habe sie schon hin und wieder gelesen oder von ihnen gehört und bin vor einigen Tagen bei Heiko wieder einmal über sie gestolpert.
Da ich kurz davor ein TED-Video mit Matt Cutts gesehen hatte, in dem er die sog. “30 day challange” vorstellt, habe ich relativ schnell beides kombiniert.
Für mich heißt das, dass ich ab heute 30 Tage lang versuche nach den “27 kleinen Lebensregeln” zu leben. Da manche nun wirklich nicht praktikabel sind oder sich meiner Meinung nach mit anderen überschneiden, habe ich ein paar rausgepickt, die oben fett gedruckt sind (bei den kursiven muss ich noch schaun, ob ich das zeitlich schaffe).
Ich bin mal gespannt, was daraus wird und werde mich dann mit Ergebnissen wieder hier melden.
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